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New “chameleon” gecko discovered in Madagascar

Phelsuma_borai_blau

Phelsuma borai, holotype, splendid colour phase

Chameleons are famous for their colour change, but some geckos have similar abilities. Many day geckos of the genus Phelsuma have a splendid green colouration with red, blue or yellow spots and they can become blackish when threatened. In contrast, Phelsuma borai, a recently described species from the dry forests of western Madagascar (Glaw et al. 2009: Zootaxa 2195: 61-68) is cryptically coloured, usually resembling the bark of trees. This effective camouflage might help this day gecko to escape from birds and other predators and is perhaps one reason why the species has not been discovered earlier. However, Phelsuma borai can quickly change its colour, which in this extent is unusual for Phelsuma and might allow the species to switch from cryptic to a relatively colourful courtship colouration. All photographs shown here are from the same individual (the holotype) which was captured by the Malagasy PhD student Parfait Bora during an expedition to the Tsingy de Bemaraha National Park in 2006.

Neuer “Chamäleon”-Gecko aus Madagaskar

Phelsuma borai

Phelsuma borai, holotype, cryptic colour phase

Chamäleons sind berühmt für ihren Farbwechsel, aber auch manche Geckos haben ähnliche Fähigkeiten. Viele Taggeckos der Gattung Phelsuma zeigen eine prächtig grüne Färbung mit roten, blauen oder gelben Flecken und können sich regelrecht “schwarz ärgern”, wenn sie sich bedroht fühlen. Im Gegensatz hierzu ist Phelsuma borai, eine gerade neu beschriebene Art (Glaw et al. 2009: Zootaxa 2195: 61-68) aus dem trockenen Westen Madagaskars ausgesprochen kryptisch gefärbt und ähnelt der Rinde von Bäumen. Diese effektive Tarnung dürfte den Geckos helfen, sich vor Vögeln und anderen Beutegreifern zu schützen und ist vielleicht auch ein Grund, warum diese Art noch nicht früher entdeckt worden ist. Allerdings kann P. borai seine Färbung sehr schnell und in einem ungewöhnlichen Ausmaß verändern. Auf diese Weise kann er offenbar schnell zwischen der sicheren Tarnfärbung und einer auffälligen Balzfärbung wechseln. Alle hier gezeigten Fotos stammen von demselben Exemplar, dem Holotypus, der von dem madagassischen Dokorand Parfait Bora 2006 während einer Expedition in den Tsingy de Bemaraha Nationalpark gefangen wurde.

Fotos: F. Glaw